
Fußpilz erkennen, behandeln und vorbeugen
Kurz gesagt: Juckende, schuppende Haut zwischen den Zehen ist oft Fußpilz. Behandle konsequent bis zum Ende der Packung und halte die Füße trocken.
Es juckt zwischen den Zehen, die Haut ist rissig und schuppt. Fußpilz ist weit verbreitet und kein Zeichen mangelnder Hygiene. Er lässt sich aber gut behandeln, wenn du konsequent bleibst.
Woran du Fußpilz erkennst
- Juckreiz, vor allem zwischen den Zehen
- Rote, weißlich aufgequollene oder schuppende Haut
- Kleine Einrisse, manchmal Brennen
- Bei der Mokassinform: trockene, schuppende Fußsohlen
Wie steckt man sich an?
Pilzsporen halten sich gern auf feuchten Böden: Schwimmbad, Sauna, Umkleide, Hotelduschen. Feuchte, warme Schuhe und Schweißfüße machen es dem Pilz leicht.
Was hilft?
- Antimykotikum aus der Apotheke: Cremes, Sprays oder Lösungen mit Wirkstoffen wie Clotrimazol, Terbinafin oder Ciclopirox. Frag nach der passenden Form.
- Lange genug behandeln: Auch wenn der Juckreiz nach ein paar Tagen weg ist, setze die Behandlung nach Packungsangabe meist ein bis zwei Wochen fort, sonst kommt der Pilz zurück.
- Füße trocknen: Nach dem Waschen gründlich abtrocknen, vor allem zwischen den Zehen.
- Socken täglich wechseln: bei mindestens 60 Grad waschen.
Vorbeugen
- Im Schwimmbad und in der Sauna Badeschuhe tragen
- Schuhe abwechseln und gut auslüften lassen
- Atmungsaktive Socken aus Baumwolle oder Funktionsfasern
- Handtuch für Füße nicht mit anderen teilen
Wann zum Arzt?
Wenn sich die Haut nach zwei Wochen konsequenter Behandlung nicht bessert, die Nägel mit betroffen sind (gelblich, verdickt), du Diabetes hast oder die Haut stark gerötet, nässend oder entzündet ist. Gerade bei Diabetes können kleine Hautschäden an den Füßen schnell zum Problem werden.
Dieser Beitrag ersetzt keine persönliche Beratung. Bei Fragen zu deinen Medikamenten hilft dir deine Apotheke vor Ort – hier findest du eine Apotheke in deiner Nähe.
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